Freitag, 31. August 2007

Kollegenweisheiten (1)

Mittagessen in der Kantine. Es gibt Schweinesteak mit Kräuterbutter oder vegetarische Nudelpfanne.
Meine Kollegin nimmt das eine, mein Vegetarier-Kollege natürlich das andere. Wir setzen uns.
Meint sie zu ihm: „Von dem was sie essen, kann man ja gar nicht satt werden.“

Ich gucke auf seinen Teller, auf dem ein Nudelberg auf die Vernichtung wartet.
„Wieso?“ frag ich.

“Na, ohne Fleisch!“ sagt sie und kaut auf ihrem Schweinesteak.

Wäre sie in der Gastronomie tätig, wäre sie sicher auch eine von denen die Vegetariern fleischlose Zwiebelsuppe mit Speck vorsetzen würde.

Donnerstag, 30. August 2007

Que sera sera*

Heut in aller Früh auf der Straße.
Zwei sehr alte Männer im Gespräch.
Der eine sagt: „Ganz schön frisch heut morgen.“
Der andere sagt: „In Ostpreußen hatten wir damals minus 30 Grad.“
Ich denke: „So Gespräche wird man auch nicht mehr lange hören.“

Fragt sich, wie die Gespräche ablaufen, wenn unsere Klimawandel-Generation in dem Alter sich auf der Straße unterhält.


„Ganz schön heiß heute.“
„Im Sommer 1998 und 2005 war es viel heißer.“
oder etwa
„Ja, der erste richtige Sommer seit 40 Jahren.“
oder etwa
„Na, dann verdunstet wenigstens das Hochwasser.“
oder etwa
„Naja, es gibt ja keine Felder mehr, auf denen was vertrocknen kann.“
oder etwa
„Haben Deine Flip Flops Fußbett?“
oder etwa
„Hilf mir mal eben, ich stecke im Asphalt fest.“

Man darf gespannt sein.

*Titel ist ein Titel eines Liedes von Evans/Livingston, gesungen von Doris Day

Dienstag, 28. August 2007

Another pleasant valley sunday*

Ich fahre an einem Sonntag Nachmittag von Frankfurt in den Taunus, jemanden besuchen. Ich hab Kuchen dabei und hoffe, dass die S-Bahn nicht zu voll wird, damit ich ihn neben mir auf dem Sitz abstellen kann. Denn eine Tasche habe ich auch noch und ich würde die Zugfahrt gern nutzen, um im Reiseführer zu schmökern. Bald geht’s endlich in den Urlaub, dringend nötig.
Zunächst klappt das auch ganz gut, ich hab Platz in der Bahn. Aber auf das Lesen kann ich mich leider nicht konzentrieren, denn ich sitze in einer fahrenden Telefonzelle. Neben mit, hinter mir und vor mir jeweils jemand der lautstark telefoniert. Drei verschiedene Sprachen. Dagegen kommt auch mein MP3-Player nicht an und ehe ich mir die Musik versauen lasse, mach ich ihn lieber aus. Ich werfe hin und wieder genervte Blicke zu den Schreihälsen, aber die bleiben natürlich völlig unbeeindruckt.
Ich wechsle vom Reiseführer zur Zeitung und verschanze mich hinter dieser, hole meine Bionade aus der Tasche und entkorke sie gerade, da kommt die Durchsage. „Wegen eines Schadens an dieser S-Bahn endet dieser Zug hier. Bitte steigen Sie in die S-Bahn auf dem gegenüberliegenden Gleis um.“
Supi, dann pack ich mal zusammen.In der neuen S-Bahn ist es dann voll, hinter mir sitzt ein dickes Mädchen das sich permanent Flips aus einer knisternden Tüte in den Mund stopft, in einer Geschwindigkeit, die mich glauben macht, dass sie für irgendwas trainiert und mit Schmatzgeräuschen, die mich glauben machen, dass sie keine Zähne mehr hat. Ich teile mir einen 4er mit einer alten wuchtigen Frau, die mir die Hälfte des Sitzes wegnimmt und ihren zwei Enkeln mir gegenüber, die gierig auf meinen Kuchen glotzen. Es ist nicht daran zu denken, ein Buch aus der Tasche zu holen. Mir kommen heute alle so entsetzlich laut und dick vor, ich brauch wirklich dringend einen Ortswechsel.
Plötzlich fällt mir auf, dass ich vergessen hab, den Zuschlag für die Fahrt in den Taunus zu lösen. Das kommt davon, wenn das Jobticket einem tägliche Bewegungsfreiheit in Frankfurt schenkt. Juhu, ich fahre schwarz. Es kann einfach nicht sein, dass ich jetzt nicht erwischt werde. Ich warte einfach drauf und versuche den Kontrolleur mit Kuchen zu bestechen. Wenn’s nicht klappt, rede ich mir einfach später ein, dass wir Gourmet-Kuchen für 60 Euro essen.


* Titel ist ein Titel eines Liedes der Monkees

Montag, 27. August 2007

Suggestive Präsente

Eben habe ich bei meiner Tageszeitung eine Urlaubsumleitung aktiviert. So erhält während meiner wohlverdienten Verweildauer im Süden ein lieber Freund (auf dessen Seite ich hier nicht mehr verweisen kann, weil er sie aus Faulheit wie ein Tamagotchi hat sterben lassen) meine Zeitung.
Zum Dank dafür, dass ich die Zeitung in meiner Erholungszeit nicht abbestelle sondern nur umbestelle, erhalte ich als Präsent: eine Reiseapotheke.
Juhu!

Man denkt sofort an Diarrhoe, Mückenstiche, Schnittwunden von scharfen Poolkachelkanten und Sonnenbrand. Da kommt Urlaubsvorfreude auf.

Sonntag, 26. August 2007

Empfindest Du manchmal....

?

Ich ja nicht (höchstens Berufscharme, ha ha). Aber wenn ich wollte, dann wüßte ich ja jetzt, wo ich welche bekomme...

Samstag, 25. August 2007

nur heiße Luft

Das muß jetzt einfach mal gesagt werden, oder von mir aus auch geschrieben, einfach weil es einem besser geht, wenn man rausläßt, was einen nervt:

HANDFÖN SUCKS

Ich finde an sämtlichen gastronomischen Bertrieben sollte nicht nur signalisiert sein, ob man mit Karte zahlen kann, oder ob "Frankfurt geht aus" schon seinen Senf abgegeben hat, sondern auch, ob man auf den Toiletten Tuch zum Abtrocknen der Hände (ob Papier oder Leinen ist wurscht) oder etwa nur heiße Luft vorfindet .
Es nervt mich, wenn ich nach dem Waschen mit nassen Händen da stehe und anschließend nichts zum Abtrocknen außer diesen bescheuerten Handfönen finde, die einfach kein befriedigendes Ergebnis und kein sauberes Gefühl zu hinterlassen im Stande sind! Und außerdem dauert das....... für so'n Firlefanz verbringe ich nicht gern genug Zeit in öffentlichen Toiletten.

Donnerstag, 23. August 2007

Ach der....

Quiztaxi (gestern abend im TV)

Fahrer: Wer führte im Alten Testament das Volk Israel aus Ägypten?

Kunde 1: Worin?

Fahrer: Äh, in der Bibel, ihr wißt schon, das Buch....?

Kunde 2: Aaah, Bibel, da hab ich neulich so nen Film gesehen, da hat der doch auch das Meer geteilt...wie hießn der nochmal.

Kunde 1: Ach so, ja stimmt, Moses oder so.

Dienstag, 21. August 2007

Preß-à-porter

Dienstfahrten durch den Odenwald sind immer ein wahrer No-Go-Augenschm(au*)s.
Ich will hier nicht eletant sein und die Fahne für Trends und Markenklamotten hochhalten.
Im Odenwald sieht man allerdings Kleidung, die aussieht, als wäre sie aus alten Fahnen zurechtgeschneidert worden. In gürtellose, karottenförmige Jeans gestopfte Witzigspruch-T-Shirts sieht man immer mal wieder, aber im Odenwald wird in einer ganz anderen Liga gespielt.
Deshalb heißt der Odenwald für mich ab heute nur noch:

MOdenwald.

Die Modenschauen finden dort auf der Straße statt. Die Models gleiten meist aufm Radl vor einem her und geben einem richtig Zeit sie zu betrachten, da im Modenwald die Straßen in den Ortschaften nicht die Breite zum Überholen haben.
Vielleicht habe ich demnächst mal die Ruhe in Schrittgeschwindigkeit das ein oder andere Modefoto zu schießen, aber im Moment kann ich nur versuchen in Worte zu fassen....puh.

So fuhr etwa kürzlich ein langbärtiges Mod(enwald)el in einem grellgelben, glänzenden Brasilientrikot vor mir her, welches preß in einer grellroten, glänzenden Sportshorts klemmte. Beim Absteigen wurden dazu schwarze Schnürschuhe offenbart, in denen schwarzbestrumpfte Füßchen steckten. Wahrscheinlich um sich doch irgendwie eher zu schwarz-rot-gold als zu Brazil zu bekennen...

Anschließend passierte ein Fokuhila-Exemplar auf einem Klapprad den Fahradkett-Walk und führte immerhin thematisch passend eine kurze, enge Fahrradhose vor, satinglänzend und: mit Moonwashed-Jeans-Druck! (hielt ich für ausgestorben)

Eine echte Horizonterweiterung – was es alles (noch/wieder?) gibt! Ja, was es alles prêt-à-porter gibt in Läden mit Namen wie „Vronis Modentreff“, „Bärbles Schuhmode“, „Cheeky“ und „Hosencenter Rudolf“...


*au = onomatopoetisch: Schmerzlaut

Montag, 20. August 2007

Kinder-Outlet?





Ob's da Rabatte aufm Krabbeltisch gibt?

Donnerstag, 16. August 2007

Dumme Frage, dumme Antwort

Radio am Morgen...

Moderator:
„Der Frankfurter Zoo bekommt ja gerade Giraffennachwuchs, was meinen denn Sie, was es werden wird, Junge oder Mädchen. Rufen sie uns an“

Anruferin:
„Ich glaube es wird ein Junge, denn ich bin selbst gerade schwanger und bekommen einen Bub und das würd ja passen.“


Habt ihr noch Schlafsand im Hirn?

Dienstag, 14. August 2007

Guru of Giggling?

Sollte jemand von Euch Interesse haben mit dem Guru of Giggling eventuell zu einer Elch-Lach-Gruppen-Safari nach Schweden zu reisen und seine neugewonnen Lachgeschwister mit großen HohoHahahas zu grüßen, der sollte sich gebührend darauf vorbereiten und dem Frankfurter LachClub beitreten. Wer das gar nicht lustig findet, der sollte donnerstags den Holzhausenpark meiden. Wer das sogar sehr lustig findet und lieber drüber anstatt mit lachen will, der kann sich ja donnerstags im Holzhausenpark hinter einem Baum verstecken und sich beömmeln. Oder mal das Gästebuch dieser außergewöhnlichen Internetpräsenz querlesen.







...sich im LachClub beschnuppern...

Montag, 13. August 2007

Rien ne va plus auf Chinesisch

Der ehemalige IOC-Präsident Juan Antonio Samaranch hat bei einem Rundflug über Peking beim Anblick der Staus losgelassen:
"Schön, dass wenigstens die Parkplätze schon vor der Olympiade fertig sind."

Gut, wenn einer von Euch zur Olymiade nach Peking reisen sollte, wird er sich kaum mit dem Auto bewegen. Aber wer denkt, dass er mit dem Fahrrad besser durchkäme, der irrt. Fahhradfahrer haben auf der Straße neben den Autos nur eine Handbreit Platz und wenn ein Auto rechts abbiegt, springen die Radfahrer im letzten Moment ab. Kein Wunder, auch für sie ist es eng, denn (Musik bildet): "There are nine million bicycles in Beijing".
Wer weiß, wer diese Zeile singt (ohne zu googlen, blacklen o.ä.), der gewinnt einen Parkplatz in Peking.

Sonntag, 12. August 2007

Flatrate-Rituale

Heute im Park gehört...

...wie sich zwei Frauen über ihr am Morgen genossenes Flatrate-Frühstück unterhalten...

im alten Sprachgebrauch auch: "Frühstücksbuffet" oder "All-you-can-eat"

Wann gibt es wohl die ersten Opfer beim Flatrate-Frühstücken von zu viel Cholesterin im Blut von zu viel Frühstücksei und Frühstücksspeck oder mit Herzrasen von maßlosem Kaffeekonsum? Da muß doch jemand was tun! "Denkt denn hier niemand an die Kinder?? "*

*Helen Lovejoy, The Simpsons

Donnerstag, 9. August 2007

Wie funktioniert das? (Folge 1)

Heute:

Wie funktioniert Extreme-Self-Mobbing?

Man verlege oder entwende wichtige Unterlagen, wahlweise auch Muster, Werkzeug oder ähnliches, und lenke dann den Verdacht auf sich.


Im alten Sprachgebrauch: "eigene Fehler zugeben können".

Mittwoch, 8. August 2007

Freudscher Vertipper

Ganz selbständig machen meine Finger auf der Tastatur in letzter Zeit immer häufiger aus dem Freitag den
Freutag

Recht ham se!

Dienstag, 7. August 2007

Seinem Kind die Richtung weisen...

Michael Thurk, Frankfurter Profi, auch liebevoll, bzw. vielmehr lieblos "Thurk die Gurk" genannt (zumindest von Mainzern) hat seinen Sohn Leon David (dem mit diesem Namen bestimmt ein Aufkleber auf dem Thurkschen Auto gewidmet ist) im zarten Alter von 7 Tagen als Mitglied bei der Eintracht angemeldet. Keine Widerrede!! Naja, kannst ja eh noch nicht sprechen, Leon David.

Montag, 6. August 2007

Dussel crossing

Montag morgens scheinen die meisten Verkehrsteilnehmer noch ein bisschen verschlafener und damit noch unachtsamer zu sein wie sonst, vor allem Fußgänger. Für mich als Radfahrer heißt das, doppelt achtsam sein zu müssen, um heil auf der Arbeit anzukommen. Heil und genervt.

Ganz oben auf der Liste stehen die Dussel, die nur nach Gehör die Straßenseite wechseln. Die einfach zwischen parkenden Autos auf die Straße treten und ohne nach links und rechts zu schauen nach drüben schlurfen, und zwar diagonal (!), so dass sie sich möglichst lange auf der Straße aufhalten und es einem besonders schwierig machen, ihnen auszuweichen, weil man ihren Verlauf so schlecht berechnen kann. Und da gibt’s alles: Die Mutter mit Kind, die doch eigentlich Vorbild sein sollte, die Omi, die ohnehin schlecht hört und sich besser durch Gucken absichern sollte, die kopfhängenden Schüler, die scheinbar von ihrem Mantra „Ich will nicht in die Schule“ so vereinnahmt sind, dass sie nicht mehr auf die Straße achten,
die Socken-in-Sandalen-Typen, bestimmt Lehrer, die wahrscheinlich vom selben Mantra so vereinnahmt sind, und wichtige Schlips-, Anzug-, und Notebookträger, die gerade wie Arschlöcher ihr dickes Auto geparkt haben und über die Straße eiern, während sie per Fernbedienung über die Schulter ihr Auto abschließen.
Hört mal ihr alle, es gibt nicht nur Brumm-Brumms, es gibt auch schön lautlose Fahrräder. Und es gilt nicht: laut=hart, leise=weich.
Fahrräder sind auch nicht aus Schaumgummi. Also: Augen auf! Denn selbst, wenn man sich bei der Kollision nicht den Hals bricht, könnte man ihn anschließend umgedreht bekommen.
Das i-Tüpfelchen des ganzen ist jedoch, dass wenn solche Dussel einem unerwartet vors Rad treten und man selbst erschrocken die Fahrradklingel betätigt oder quietschende Bremsgeräusche von sich gibt, man noch beschimpft wird, weil man sie erschreckt hat. Frechheit.
Das nächste Mal werdet ihr einfach umgenietet, jawohl.

Sonntag, 5. August 2007

Sich selbst lächerlich machen...

Fortsetzung der ZDF-Verjüngungsgeschichte

Nach Trude Unruh, die das Verbannen der Volksmusik aus dem ZDF-Programm als Beleidigung all derer, die Deutschland nach dem Krieg aufgebaut haben auffaßte (das muß hier nochmal erwähnt werden,das ist einfach zu schön), meldet sich nun auch Heino zu Wort, der sich über eine Diskriminierung der Ü50 aufregt und in einer juristischen Gratwanderung sogar zum Gebührenboykott aufruft. Ja, geht's noch?
Er wirft dem ZDF Jugendwahn vor. Totaler Quatsch: Im Publikum der Volksmusik-Veranstaltungen, die das ZDF zeigt, sitzen durchaus Menschen die die 50 noch in weiter Zukunft haben und trotzdem munter schunkeln. Die wird das ZDF bald los sein.
Es sollte einen Aufschrei aller über 50-Jährigen geben, die von Heino diskriminiert werden!
Ich würd mich bedanken, als Ü50 mit Volksmusik-Sendung in Verbindung, gar in einen Topf geworfen werden...
Geschmack ist ja keine Frage des Alters, Volksmusik allerdings eine Frage des Geschmacks, die kaum einer beantworten kann.

Freitag, 3. August 2007

Reden über Schweden - es ist in aller Munde:

Jeder mag IKEA. Weil jeder dort was findet, ohne alles bei IKEA toll finden zu müssen. IKEA ist aus unserem alltäglichen Wohnleben nicht mehr wegzudenken. IKEA macht ja auch ganz lustige Werbespots. Wer hätte gedacht, dass IKEA trotzdem irgendwie humorlos ist.
Gerade weil IKEA so alltäglich und so allgemein und so verbreitet ist, wird es inzwischen auch anderweitig ins Leben integriert, sei es durch zweckentfremdende Bastelmaßnahmen oder durch Blogs. Eigentlich doch schön und eigentlich eine weitere lustige Werbemaßnahme.
Fand IKEA jedoch nicht und machte daraus eine Anti-Werbung indem sie Thomas Meyer dazu brachten, sein Blog www.ikeahacker.de zu schließen, um nicht vor Gericht zu enden. Oder schlimmeres. Wenn man dem Sprecher von IKEA so zuhört, wie er über das amerikanische Pendant www.ikeahacker.blogspot.com sagt, dass sich seine amerikanischen Kollegen "drum kümmern" würden, muß man sich fürchten?
Die amerikanische Seite gibt's also noch...
Mein IKEA-Kleiderschrank fällt gerade übrigens ein wenig auseinander. Sollte ich was Zauberhaftes aus den Teilen basteln, tue ich das kund. Jemand ne Idee?

Mittwoch, 1. August 2007

Kerls... oder: Kerle naa!

Gestern im Stattcafé...
Ein Gespräch, das in meinem Rücken stattfindet, lenkt mich von unserer Frauenrunde ab, die sich gerade über Bikini-Waxing unterhält...
Am Nebentisch sitzt eine Gruppe Männer und spielt Uno. Sie sind sich uneins. Da schlägt der eine vor, demnächst doch lieber mal ne Pokerrunde zu machen. Ein anderer ist dagegen und plädiert für Doppelkopf.

(der eine lautstark) Pokern ist doch viel geiler!
(der andere kleinlaut) Nee, ich find Doppelkopf besser.
(der eine vorlaut) Aber hallo, mal so’ne Pokerrunde, ey...
(der andere quengelnd) Wir könnten ruhig mal DoKo spielen!
(ein Dritter) Das nächste Mal spielen wir Monopoly!!
(alle) Ok.