Freitag, 29. Februar 2008

Aus fake mach stake

Nachdem ich in letzter Zeit häufig abends als Betthupferl meiner derzeit liebsten Entspannungstätigkeit , dem Online-Pokern um Spielgeld, nachgegangen bin, wurde ich als „sehr interessiert“ einzustufendes Mitglied bei Pokerstars.de von eben diesen mit 5 Dollar beschenkt, um mich richtig anzufixen und die Stufe „gut zahlendes“ Mitglied zu erreichen. Wobei ich gar nicht recht weiß, was oder wie viel die davon haben/kriegen.

Jedenfalls hab mich wie ein Keks gefreut über diese 5 Dollar und sage: „Danke Pokerstars!“

Auch wenn ich mit diesem Guthaben nur an die Tische darf, wo die Blinds 0,01/0,02 Cent betragen: Im Herbst fliege ich nach NYC und bis dahin werde ich diese 5 Dollar in Gold verwandelt haben und mir innerhalb des nächsten halben Jahres ein hübsches Urlaubstaschengeld hinzuverdienen.
An meinem ersten Echtgeld-Onlinepoker-Spieleabend habe ich aus den 5 Dollar schon mal 6 Dollar gemacht. (Wer sich nicht auskennt, findet das wenig.)
Werde Euch weiterhin auf dem Laufenden halten. Ihr dürft meine „Vom Tellerwäscher-zum-Millionär“-Karriere zeitnah mitverfolgen oder mich nach meinem tiefen Fall zurück in die Spielgeldwelt zeitnah bedauern.

Shuffle up and deal!

Donnerstag, 28. Februar 2008

Walk versus wait

Should I stay or should I go now? Fragten sich schon The Clash. Und hat sich jeder von uns schon mal gefragt. Im praktischen Sinne an der Bushaltestelle und im übertragenen Sinne beim Einschlagen von Lebenswegen. Ein wunderbares Motto, das ich soeben vernommen habe und das für ein einfaches "Einfach los" und ein bisschen Mut zur Veränderung spricht, möchte ich hier kurz weitergeben:

Auch der Holzweg beginnt mit dem ersten Schritt.

Mittwoch, 27. Februar 2008

blasen, verblassen und erbrechen

Sind es sprachliche "Pimperlitzchen", wenn Culcha Candela in einem ihrer typischen neudeutschen Texte davon singen/reden/rappen, dass "Träume verblassen wie Seifenblasen"?
Seit wann verblassen Seifenblasen? Da hat sich aber jemand vertan. "Träume zerplatzen wie Seifenblasen" wäre doch auch gegangen und hätte sich ebensowenig gereimt. Oder verstehe ich was falsch und es heißt eigentlich "Träume verblassen wie Seifen blasen"? Das ergibt allerdings noch weniger Sinn, aber man muss ja mit allem möglichen rechnen. Ist ja alles Erziehungssache. Und erst gestern habe ich von einem Kleinkind berichtet bekommen, dass zu seinem eigenen Erbrochenen "Pipikacka-ausm-Mund" sagte. Da wundert man sich Bauklötzer.

Mittwoch, 20. Februar 2008

Mungo

Was ist eigentlich Mungo für ein Name?
Ich kenne nur Mungo Jerry und Mungo Park und aufgrund ihrer schon namentlich bedingten Außergewöhnlichkeit sollen die beiden hier kurz verglichen werden...

Mungo Jerry
... ist eine Band
... sind britisch
... benannt nach einer Figur aus T.S. Eliots Roman „Book of Practical Cats”

…die erste Single “In the Summertime” wurde 1970 ein Nr.1-Hit
…kommen auf Tour rum
... traten 1978 als erste westliche Rockband jenseits des eisernen Vorhangs auf, in Bulgarien
…ausgezeichnet vom “Melody Maker”

Mungo Park
... war ein Reisender
... war britisch, naja schottisch
... wurde zur Hauptfigur in T.C. Boyles Roman “Wassermusik”
... seine Afrika-Reise wurde der erste große Erfolg des Sponsors „African Association“
…kam in Afrika rum (und um)
... erreichte als erster Europäer das Ufer des Niger
…Vergabe der Mungo-Park-Medaille durch die “Royal Scottish Geographical Society"

Dienstag, 19. Februar 2008

puh

Der Winter geht so langsam. So langsam vor sich, so langsam weg.
Ich weiß, die letzten Tage war es noch mal arschkalt (hessisch für „arg kalt“), aber dennoch ist zu bemerken, dass es milder wird. Woran? Daran, dass man Hundepoo riechen kann, wenn man durch die Frankfurter Grünanlagen läuft!
Vor Wochen und Monaten freute sich mein Kollege beim Mittagspausenspaziergang über den Winterfrost, weil man endlich die Hundehaufen aufgrund ihrer Gefrorenheit wegkicken kann, anstatt in sie reinzutreten. Obacht – nun sind die Haufen wieder unverfroren! Aber abgesehen davon, dass man das Hundepoo wieder riecht, beginnt es draußen auch schon nach Frühling zu riechen und das ist toll. Nasen auf!

Samstag, 16. Februar 2008

Pansenmännchen

Entweder werden für Werbeschriftzüge neuerdings fragwürdige, schwer lesbare Schriftarten verwendet oder ich hab was an den Augen. Oder beides. Gestern bin ich vor einer Imbissbude mit der Überschrift „Männchen-Grill“ erstarrt, in der es natürlich Hähnchen statt Männchen gab (wohl ein Freudscher Verleser). Heute wurde mir im Zuge einer Meßmer-Tee-Marketing-Aktion „Pansen-Tee“ angeboten. Es schüttelte mich – handelte sich aber natürlich um Pausen-Tee.

Sonntag, 10. Februar 2008

Gib mir Tiernamen - och nö

Eine kürzlich erfolgte Erhebung hat ergeben, dass "Schatz" noch immer der häufigste Kosenamen unter Liebespaaren ist. (Auch ich gehöre zur breiten Masse - zugegeben.)
"Schatz" auf Platz 1, inklusive aller nettdebiler Varianten wie "Schnuckelschatz", wird gefolgt von "Maus", "Hase", "Bär" und "Spatz" auf den Plätzen 2-5. Weitere Tiernamen folgen auf den übrigen Plätzen des insgesamt 373 Nennungen umfassenden Rankings: "Äffchen", "Eule", "Lämmlein", "Mops"oder "Pony". *
Eine(r) hat es sich besonders einfach gemacht und kurz mit "Viech" seine Zuneigung (?) auf den Punkt gebracht, einfallslos oder allumfassend, eben für alle niedlichen Tierbezeichnungen, die einem nur einfallen könnnen? Man weiß es nicht. Ich weiß nur, dass mir neulich tatsächlich mal ein "Hase" aus dem Mund geflutscht ist, was von meinem Schatz mit einem "Taube" gekontert wurde. Es war furchtbar. Ich habe mich schlagartig wie Mutter Beimer gefühlt und mußte an Spiegeleier denken.

* Die Erhebung erfolgte durch die Uni Augsburg, nicht etwa durch den Tierschutzverein.

Donnerstag, 7. Februar 2008

genervt

Gestern durfte ich die für mich völlig neue Erfahrung der Wirkung einer Schlaftablette machen. Wenn man nämlich Nächte lang aufgrund ein oder mehrerer eingeklemmter Nerven nicht mehr geschlafen hat und sich wie ein Schatten seiner selbst durch die Tage schleppt, ist man bereit für die Sedation. Also das Ding eingeworfen, bettfein gemacht und mit dem Buch hingelegt. Buch aufgeschlagen, mit den Augen die Seite gescannt und sich gefragt, welche Sprache das ist. Habe ich plötzlich die Orignalversion des Buches, das ich gerade lese? Das wäre dann finnisch.
habve degru poknizu kluomighrdt
Neee, was ist dazzzzzzzzzzzzzzzzzzzz zzzzzzzzzzzz zzzzzzzzzzzzzzz

Ich erinnere mich an nichts weiter. Es war herrlich.....

Mittwoch, 6. Februar 2008

Schneeschnake

P: Ich habe heute die erste Schnake gesehen.
R: Ich habe heute eine erste Schneeflocke gesehen.

Soviel zum wirren Wetter im Februar.