Montag, 31. März 2008

Sell to get well - buy to get high

Ich bekomme einen Stern! Nicht etwa auf dem Walk of Fame, nein, aber doch ähnlich wichtig....

Julian hat mir nämlich geschrieben. Julian von Ebay. Ganz persönlich. Und Julian hat mir mitgeteilt, dass ich ab nun einen türkisfarbenen Stern neben meinem Mitgliedsnamen tragen werde, da ich 100 Aktionen getätigt, bzw. 100 Bewertungen erhalten habe.
Schön schön. Ist eigentlich gar nicht so viel innerhalb von 10, 15 (?) Jahren Ebaynutzung.

Vor allem über das P.S. von Julian habe ich mich sehr gefreut:
"Ihre neue Urkunde und der türkisfarbene Sternmagnet sind bereits auf dem Postweg zu Ihnen!"

Des is a Woahnsinn!

Samstag, 29. März 2008

Making of....

Neulich hat mir mein Darling von einer Reportage erzählt, in der eine Familie 4 Wochen lang keine Produkte, auf denen "Made in China" stand, benutzen durfte. Erst wurde die Wohnung bereinigt von sämtlichem Chinazeug und beim Einkaufen dauerte alles ein bisschen länger. Nicht nur, weil man erst jedes einzelne Beutestück auf sein Herstellerland untersuchen mußte, sondern weil es eben auch gar nicht einfach ist, bestimmte Beutestücke anderer Herkunft zu erstehen. Batterien zum Beispiel - fast ein Ding der Unmöglichkeit. Das gibt einem zu denken. Mir zumindest.
Seit mein Darling mir davon erzählt habe, springen mir Chinawaren förmlich ins Auge.

Heute hab ich mir ein paar Minuten Zeit genommen, um durch meine Wohnung zu laufen und mal stichprobenartig ein paar alltägliche Gebrauchsgegenstände auf ihre Herkunft zu untersuchen - wirklich nur ein paar Minuten und wirklich nur Stichproben und heraus kam schon Folgendes:

die bunten IKEA-Messer (Dreierpack für 1 Euro)

das Longsleeve von H&M

ein Bilderrahmen

meine neuen Asics in der Farbe Castlerock

die CD-Rohlinge

der Akku zu meiner Kamera

meine Tretorn-Gummistiefel

mein neuer roter Toaster von Rowenta
(den ich erst kürzlich anläßlich meines Älterwerdens erhalten habe - Gratulationen werden noch bis zum 31.03. nachträglich entgegengenommen)

Meine Klobürste sieht auch verdammt chinesisch aus, aber von einer eingehenden Untersuchung hab ich abgesehen.

Aber es gab auch positive Ergebnisse: Alle meine Glühbirnen sind "Made in Europe".
(Sind alles energiebewußte Glühbirnen und natürlich können sie dieses Bewußtsein nicht in China erworben haben!)
Ist irgendwie beruhigend. Sollten die krampfhaft diplomatischen Beziehungen zu China doch mal den Bach runtergehen, sitzen wir wenigstens nicht im Dunkeln.

Mittwoch, 26. März 2008

Die Suche hat ein Ende...

Ostern ist vorbei, deshalb hier nun die versprochenen Lösungen zum Osterquiz:

- Woanders
- Atlantic City
- Urdu
- 11. Mai 2001
- 76
- Mark David Chapman
- Kodiakbär


Dienstag, 25. März 2008

Eierlauf

In Australien mag man Hasen nicht so gern. Einfach deshalb weil die doch dem Kaninchen sehr ähneln. Und Kaninchen sind in Australien nicht gerade beliebte Schädlinge. Deshalb lassen sich die Aussies Ostern nicht versauen und nun von einem Tier namens Nasenbeutler die Eier liefern. Das ist schon ein Grund.
Aber auch gar nicht weit entfernt von uns schlägt man aus der Art. So lassen sich die Schweizer in manchen Regionen die Eier vom Kuckuck bringen. Vielleicht hat das was mit Kuckuckskindern zu tun. Im Ei ist ja schließlich auch gewissermaßen ein Kind. Und das heißt auch noch Küken.
Manche Thüringer lassen sich dagegen von einem Hahn statt einem Hasen die Eier bringen. Die haben da sicher was falsch verstanden. Ist schon komisch, dass gerade in Gebieten mit sagen wir merkwürdigem Sprachverhalten die Bräuche einen anderen Anstrich bekommen.
Andererseits kann bis heute niemand schlüssig erklären, wieso ausgerechnet ein Hase die Eier bringt. Könnte also sein, dass die Minderheiten hier richtiger liegen als die breite Masse.

Weitere Assoziationen: Haselhuhn, Hasenhirn, Ku-Klux-Klan, Keuken, Eizelle

Donnerstag, 20. März 2008

Wissen oder nicht wissen - was war noch gleich die Frage?

"Das Turboabi ist ein Paarhufer aus der Familie der Giraffenartigen. Es ähnelt einem Pferd und hat ein samtartiges , schokoladenfarbenes Fell. Turboabis haben eine bläuliche Zunge. Weibchen sind im Schnitt etwas größer als Männchen."
Ach, ne. Da hab ich nun was verwechselt. Turboabi war was ganz anderes. Da lernt man was. Hoffentlich. Falls nicht, kann man auch zum Quiz ins Irish Pub gehen. Da lernt man was! Eigentlich geht es zwar darum, sein Wissen anzuwenden, aber das, was man eben nicht weiß, lernt man hinzu. Dinge, die interessant sind zu wissen, aber natürlich in der Schulbildung nichts zu suchen haben. Hach, ist doch schön, erwachsen zu sein und sich aussuchen zu können, was man wissen will!

Hier ein paar Kostproben, über die ihr Euch über Ostern Gedanken machen könnt.
Danach gibt's die Lösungen. Ihr könnt sie natürlich auch googeln und statt nach Ostereiern nach Lösungen suchen, aber ein bisschen nachdenken und erinnern, assoziieren und kombinieren hat noch niemandem geschadet.
Los geht's:

- Was heißt Alibi?
- Nach welcher Stadt wurde das Original-Monolopy-Spiel gestaltet?
- Welche Sprache ist die Amtssprache in Pakistan?
- Wann starb Douglas Adams?
- Wieviele Provinzen hat Thailand?
- Wer erschoss John Lennon?
- Welcher Bär ist der größte Bär?

Frohe Ostern!
Eure Penjelly

Montag, 17. März 2008

Unwort

Mein Zahnarzt - der brutale, ihr wißt schon.... - hat mir offenbart, dass ich mich einer WURZELSPITZENRESEKTION unterziehen muss.
Nun ist das nicht mein erstes Mal, obgleich ich nicht glaube, dass es deshalb beim zweiten Mal nicht mehr blutet, ha ha. Jedenfalls beschrieb ich meinem Zahnarzt meine bereits gemachte Erfahrung einer Resektion im Unterkiefer, wie das Kratzen auf dem Knochen, das durch meinen Kopf schallte, und das Blut, das sich während des Eingriffs in mehr oder weniger kleinen Tröpfchen auf meinem Gesicht niederließ, damals Panik in mir auslöste, so dass zwei Zahnarzthelferinnen mich festhalten mußten.
Woraufhin mein Zahnarzt lediglich erwiderte, dass das ganze im Oberkiefer, so wie es mir nun bevor stünde, noch viel schlimmer sei.
Mit einem Blick in mein betretenes Gesicht fügte er hinzu, dass wir die OP an einem Mittwoch machen würden und ich dann damit rechnen solle, den Rest der Woche nicht mehr arbeiten zu gehen, da ich sooooooooooooooooooooooo ein dickes Gesicht bekommen würde - wobei er eine Handgebewegung vor seinem Mund machte, die bei Charade ein Footballhelmgesichtsschutzgitter darstellen könnte.
Ich sackte auf dem Zahnarztstuhl zusammen und sprach, dass ich mir dann wohl eine Valium oder sowas einwerfen müsse.
"Gerne! Nur nichts blutverdünnendes."
Und ich weiß, dieses "Gerne!" kam von Herzen, denn sicher bin ich ihm mit Valium intus lieber, denn sicher hat er nicht vergessen, dass ich ihn mal geschlagen habe. Aber wie Du mir, so ich Dir.

Mittwoch, 12. März 2008

Eisen über 18

Nachdem mich ja bereits mein Orthopäde schon zum alten Eisen gezählt hat, folgt nun mein Zahnarzt, der Brutale, ihr wißt schon...

Ich erscheine zum Termin und werde als erstes natürlich um 10 Euro gebeten. Im Gegenzug verlange ich einen Stempel im Bonusheft. Nein - ich verlange zwei. Denn das letzte Mal, bei der Untersuchung vor einem halben Jahr, wurden Heft und Stempel vergessen. Also bitte ich für einen nachträglichen Stempel für August 2007.
"Kein Problem" meint die Zahnarzthelferin und überprüft, wann genau dieser Termin war und schaut sich dann mein Bonusheft näher an. Sie hält inne.
"Aber Sie haben bereits einen Stempel für 2007, vom Februar."
"Ja, aber ich brauche doch jedes halbe Jahr einen Stempel, wegen der Rückerstattung."
"Nein, einmal im Jahr reicht."
"Das war aber mal anders, oder?"
Wieder hält die Zahnarzthelferin inne und wirkt etwas verlegen.
"Das gilt nur für unter 18-Jährige."
Ja, gut. Ist bei mir ja auch noch nicht lange her!
Das heißt, ich bin16 Jahre lang, ääähhh Quatsch, 3 Jahre lang, einmal zu viel im Jahr zum Zahnarzt gegangen?? Och neee, ne.

Samstag, 8. März 2008

ei ai

Sie sind wieder überall in der Stadt zu sehen, die Werbestände von amnesty international.
Und ich sage Euch, es ist nicht nur ein gutes Gefühl, Beitragzahler zu sein, weil die Organisation sich gegen schwerwiegende Verletzungen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte stark macht und sich um die Rechte eines jeden Menschen auf Meinungsfreiheit, auf Freiheit von Diskriminierung sowie auf körperliche Unversehrtheit sorgt, sondern noch aus viel banaleren Gründen.
Nicht, dass ich mich nicht gerne von jungen Männern ansprechen ließe, aber es fällt einem dann genau deshalb schon schwer, diese zu enttäuschen, wenn sie einen denn umgarnen und man trotzdem nicht beitreten möchte.
Deshalb mein Tipp: Werdet Mitglied bei ai und genießt das Gefühl, diesen jungen Männern im Vorbeigehen zuzurufen:
"Ich gehöre schon dazu!" und sie ein begeistertes "Super!" zurückrufen zu hören. Sehr befreiend!
Und wenn Euch einer der jungen Männer so gut gefällt, dass ihr einen längeren Wortwechsel wünscht, dann unterhaltet Euch trotzdem und erhöht einfach den Beitrag, das geht immer.

Aber nicht, dass ich Euch jetzt auf dumme Gedanken gebracht habe und ihr eine Mitgliedschaft vortäuscht, um nicht behelligt zu werden. "Ich gehöre nicht dazu!"-Rufe ohne Grundlage gelten nicht - untersteht Euch!
Tsss, wär ja noch schöner.

Freitag, 7. März 2008

Besser Arm dran als Bein ab

"Hinterm Ozean, vermißt Du meinen Arm" singt die Musicalsängerin Caroline Fortenbacher - Dass man mit Texten über den Verlust von Gliedmaßen nicht zum Grand Prix nach Belgrad geschickt wird, hätte sie sich denken können.Trotz theatralischer Gesten vor der Windmaschine, zum (Bühnen)Himmel gereckter Arme und wehendem Haar. Nun sind es die "No Angels" mit einem schwachen Lied, dass ich aber trotzdem seit gestern Abend im Kopf habe. Das Konzept geht also auf, Ohrwürmer kommen beim Grand Prix immer gut an. Pathetisches allerdings auch, wie man beim Gewinner (oder war's eine Gewinnerin?) vom letzten Jahr sieht, insofern hätte vielleicht auch Caroline Fortenbacher sicher eine Chance gehabt, es versteht ja eh kaum jemand Deutsch.
Deshalb ist sogar eine Band mit spanischem Text angetreten - "Marquess" (pseudo-spanische Schreibweise) mit "La histeria". Die ist allerdings ausgeblieben, der Auftritt hat niemanden hysterisch gemacht. Zu "Cinema Bizarre"sage ich hier gar nix, das ist es nicht wert. Und den anderen typ, der da mit dichtem, langen Haar am Klavier saß - nun man hat ihn schon wieder vergessen... Und das ist natürlich ein Ausschlußkriterium wenn man bei einer Veranstaltung gegen zig ander Ländere ansingt und schon beim nachfolgenden Beitrag wieder entfallen ist.
Insofern waren die "No Angels" schon die beste, wenn nicht einzige Wahl und die werden ihr Ding da schon machen.
Man darf gespannt sein, muss man aber nicht.

Mittwoch, 5. März 2008

Geschmackssache

Habe mir eben Bepanthen auf meine verletzte Lippe geschmiert (siehe gestrigen Eintrag) und prompt kam mir kurz darauf natürlich was davon in den Mund, also auf die Zunge. Schmeckte gar widerlich. Also hab ich mir eine von den Physalis-Früchten, die gerade in Reichweite standen, geschnappt und in den Mund gestopft. Vom Regen in die Traufe: Die Physalis war vergoren.
Während ich spucke frage ich mich: Gibt es eigentlich Physalis-Schnaps??

Dienstag, 4. März 2008

blutig und gar

Es ist zwar nicht Montag und auch nicht Freitag der 13., aber irgendwie geht heut einiges schief.
Im wahrsten Sinne des Wortes...

Schon mal versucht mit Schluckauf einen Lidstrich zu ziehen? Geht gar nicht. Vor allem wenn dieses Unterfangen zu spontanen kleinen Lachanfällen führt. Also heute morgen mit Zebrastreifen auf den Augenlidern das Haus verlassen. Noch schnell zum Zahnarzt vor der Arbeit. Schluckauf glücklicherweise inzwischen weg. Trotzdem rutscht mein Zahnarzt ab und sticht mir mit seinen Instrument in die Unterlippe. Ruck zuck is die Lippe dick. Mit verlegenem Lächeln drückt er mir einen dieser Tampons drauf, denn bluten tut die Lippe auch.

Also mit einem Mißhandelt-Look ins Büro, wo mein Chef bittet, dass ich mir ein Schild mit „Mein Chef war’s nicht“ umhänge, bevor wir in die Sitzung gehen. Ich tendiere mehr zu „Es war weder mein Freund noch mein Chef, es war mein Zahnarzt“.
Noch drei Minuten bis zur Sitzung, das reicht grad noch, um ein Tässchen Tee zu kochen und mitzunehmen. Während das Teewasser kocht, halte ich meine dicke Lippe unter einen kalten Wasserstrahl. Tut gut, hilft aber nix. Putze mir noch schnell die Nase, die plötzlich solidarisch zur Lippe auch blutet. Na toll, wie seh ich denn aus!?

Den Tee übergossen, mein Chef hält mir schon die Tür auf, wir müssen los. Ich eile und bleibe mit dem Ellenbogen am Schrank hängen, was dazu führ, dass der heiße Tee aus der Tasse über meine Hand schwappt und diese schön gart, da ich die Tasse nun gerade nicht abstellen kann.

Meeting. Hallo Kollegen, nicht wundern, ich bin schief geschminkt, halb gar und doch blutig. Muss mir erstmal einer nachmachen. Und wenn dem so sein sollte, dann bin ich mal wieder Trendsetter.

Sonntag, 2. März 2008

satter support

Das Album von "The Hoosiers" ist ja ein recht nettes. Sehr unterhaltsam, sehr dynammisch, macht gute Laune. Deshalb hab ich mal blitzrecherchiert, ob man sich die bald mal irgendwo live anschauen kann. Kann man. Mußte aber auch blitzartig wieder davon Abstand nehmen, als ich las, dass sie lediglich als Support auf Tour kommen und zwar mit dem Weichei James Blunt. Und für den geb ich kein Geld aus um dann vor dem Hauptakt zu gehen, obwohl das ein Statement wäre, was aber wohl kaum auffällt. Haben die Hoosiers eigentlich nicht nötig, die hätten schon ihre eigene Halle gefüllt. Aber das wußten die wohl noch nicht, als sie James zugesagt haben. Gehe jedenfalls schwer davon aus. Finde das auch nicht wirklich eine harmonische Verbindung.
Vielleicht wird James ja noch zu Mr. A...

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