Montag, 31. August 2009

minutiös

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Manchmal kann man eben doch alles haben...

Abfahrt aus Amsterdam gestern nachmittag
Ankunft in Wiesbaden bei "Folklore im Garten" 20:17 Uhr
Abendessen am Indischen Stand um 20:23 Uhr
Auftakt Kitty, Daisy and Lewis 20:30 Uhr
Musikalischer Genuß bis 22:00 Uhr

Besser geht's nicht, als für schlappe 6 Euro ein beeindruckendes Konzert ganz entspannt aus wenigen Metern Entfernung zu genießen, von wo aus man jedes der vielen Instrumente, die jeder der genannten drei spielt, genau in Augenschein nehmen kann.
War herrlich, auch wenn diese Musik sehr ungesund fürs kaputte Knie ist, kann man doch dazu einfach nicht stillhalten.

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Dienstag, 25. August 2009

Ich mach rüber

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So, liebe achterban,
kurze Pause, aber schon bald folgt die verfolg. Ich werde Sie inlichten.

Tot ziens!
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Montag, 24. August 2009

es gibt was auf die Ohren

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Ihr Lieben, meine Woche Urlaub in Holland naht und ich freu mich drauf!
Dass ich am kommenden Wochenende das Museumsuferfest verpasse, empfand ich bisher nicht als großen Verlust. Bis klar war, dass das Feinstaub dort eine eigene Bühne haben wird, auf der unter anderem pøpsicle spielen werden. Diese Band eines mir bekannten netten Menschen, habe ich nun schon mehrfach verpasst und das ist nun doch ein kleiner Verlust. Ein kleiner nur deshalb, weil es ja noch andere Gelegenheiten geben wird, hoffe ich.
Dem Verlust wurde allerdings noch eins drauf gesetzt, als ich erfahren mußte, dass zu Folklore im Garten in Wiesbaden, das am gleichen Wochenende stattfindet, die von mir hier bereits hochgepriesenen Kitty, Daisy & Lewis antreten, und zwar am Sonntag.

Also, wenn Ihr zur Entschuldigung nicht auch Euren Urlaub vorbringen könnt, dann nichts wie hin. Da kriegt Ihr was auf die Ohren!auf die Ohren!
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Freitag, 21. August 2009

Donnerstag, 20. August 2009

was sein muss, muss sein

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Bei dem Dreck und dem Wetter ist man ja quasi zum Nacktputzen gezwungen. Ich blogge wirr? Na, kein Wunder, bei dem Dreck und dem Wetter!
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Mittwoch, 19. August 2009

Schlemmen

.Da gibt es sicher Schlämmerfilet... (ha ha ha).
Schade, dass ich bei der Wahl dieses Jahr nicht vor Ort bin. Mal sehen, wie in Amerika darüber berichtet wird. Wenn ich da einmal Horst Schlämmer im TV sehe, schicke ich eine Postkarte an Hape. Könnte ja sein. Immerhin bekam man auch Vera Lengsfeld(s Dekolleté) im japanischen Fernsehen zu Gesicht. Und die will nicht einmal Kanzlerin werden.
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Montag, 17. August 2009

Isch hab Knie - isch bin Oma

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Ich muss zugeben, dass mir die Bewegungseinschränkung, die mein Meniskusriss mit sich bringt, ganz schön aufs Gemüt schlägt. Vielmehr schlägt sie mir nun auch noch auf die Hüften, wahrscheinlich weil ich so schepp* laufe, weshalb mir nun Knie und Hüften weh tun und das schlägt mir aufs Gemüt. Ich kann nicht lang sitzen und ich kann nicht schnell laufen. Ich kann nicht in die Knie gehen und wenn, dann komm ich kaum noch hoch. Treppensteigen ist ganz mies, aber ich wohne nun mal im vierten Stock.

Das Einzige was geht, ist Radfahren. Natürlich im Oma-Gang und auch keine 3 Stunden lang, aber derzeit die einzige einigermaßen sportliche Betätigung, die ich habe. Am Tollsten ist natürlich Schwimmen, aber das Schwimmbad meines Vertrauens und Vereins renoviert in den Ferien, juhu.
Deshalb hatte ich heute vor, mit dem Rad in einen anderen Stadtteil zu radeln, in ein anderes Schwimmbad und dort gelenkschonende Bewegung zu genießen.

Ich raffte mich nach einem durchgesessenen Tag also auf und packte meine Schwimmsachen, setzte mir den Fahrradhelm auf und verließ meine Wohnung, was mir nicht leicht fiel, da sie ausnahmsweise mal ruhig war. Das ist selten, denn mein Nachbar ist immer laut wenn er da ist und er ist leider so gut wie immer da. Das muss man tasächlich gegeneinander abwägen! Schlimm, aber wahr.

Unten im Hof, fiel mir auf, dass der Hinterreifen meines Rads ein bisschen mehr Luft vertragen könnte und so ging ich in den Keller und holte die Fahrradpumpe. Eine ganz tolle Standpumpe für Autoventile. Eine Sache von einer Minute, eigentlich. Aber was sonst zwei Handgriffe sind, will heute nicht gelingen. Der Ventilkopf, der sich sonst leicht am Reifenventil aufklemmen läßt, greift heute nicht. Ich ziehe, schraube, drehe und pumpe und dann zischt es und schließlich ist die Luft raus, nun vollständig. Ich ziehe Helm und Rucksack wieder ab, beuge mich knielahm und hüftweh über den Reifen, setze mich schließlich daneben, weil ich nicht knien kann und fluche zwanzig Minuten lang rum, bevor ich schweiß- und tränennass aufgebe.

Resigniert bringe ich die Pumpe wieder in den Keller und humpele dann wieder die vier Stockwerke hoch. Ich fühle mich wie eine Oma: schepp*, lahm, nicht in der Lage, sich selbst zu helfen. Eine Oma, die demnächst einen Zivi rufen muss, der ihr die Rollatorreifen aufpumpt.
Sicher tue ich vielen Omas unrecht mit dieser Pauschalisierung. Es ist nur so, dass ich gerade einen üblen Vorgeschmack auf das Alter bekomme und mir wird speiübel davon.

Oben angekommen stelle ich fest, dass auch mein Nachbar inzwischen angekommen ist. Seine "Affenmusik" (Man nehme: Cheetah aus dem Tarzanfilm zu DJ Ötzi-Beats und einem kleinen Schuss Boom-boom-pow der Black Eyed Peas, letzteres im Hinblick auf die Intensität des Basses) schallt mir schon im Treppenhaus entgegen. Und während mir das Wort "Affenmusik" durch den Kopf geht, wird mir klar, dass das irgendwie auch ein Oma-Asudruck ist.

Ich gehe also in die Wohnung und mache etwas Gymnastik mit dem Stuhl.
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*This is a hessisch Blog.
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Donnerstag, 13. August 2009

angeben

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Gestern morgen hörte ich im Radio, dass Carglass nun auch noch insolvent sei. Ich muss zugeben, dass mein erster Gedanke nicht den Mitarbeitern, die nun ihren Job verlieren würden, galt. Mein erster Gedanke war: "Juhu, endlich nicht mehr diese blöde, endlose und endlos nervige Radiowerbung."
Tatsächlich ging es aber um die Insolvenz von Escada und ich hatte einfach noch morgendliches Duschwasser im Ohr. Wäre auch seltsam, wenn Carglass gerade jetzt, da halb Deutschland sich einen Neuwagen zugelegt hat, bei dem man aufgrund seiner Neuwertigkeit sicher keinen Riss oder Sprung unbehandelt ließe, kaputt ginge.

Aber in der Krise sind ja viele Dinge möglich. So gab es Meldungen aus den Niederlanden, dass die "jokvakantie" zunimmt. "Jokken" bedeutet "Flunkern". Die Holländer, die sich keinen Urlaub leisten können, fühlen sich ärmlich dabei, dies gegenüber ihren Kollegen, (falschen) Freunden oder Bekannten zuzugeben und erhalten also die Illusion des Sommerurlaubs aufrecht.
Sie nehmen sich drei
Wochen Urlaub, schwärmen vorher von ihrem Reiseziel, bleiben aber zuhause in ihrem Sessel kleben und stehen höchstens mal auf, um unter die Sonnenbank zu gehen, um die Jokvakantie zu untermalen, bzw., in diesem Fall, aufzumalen. Oder sie verbringen ihren Urlaub am Rechner und laden sich Bilder aus Flickr runter, in die sie sich selbst reinphotoshoppen und die sie schließlich als fingiertes Beweismaterial benutzen.

Das mag mancher ärmlicher finden, als zuzugeben, dass man im Urlaub zuhause bleibt. Aber eigentlich ist es nur traurig, dass sich einige Menschen bei dieser Angabe ärmlich fühlen (müssen) und noch trauriger natürlich, dass sie sich eben keine echten Vakantie leisten können.
Schade ist jedoch vor allem, dass sie sicher alle zusammen einen netten Urlaub in der Heimat haben könnten, mit gemeinsamem Grillen im Garten statt allein im Fernsehsessel.

Mein Urlaub kommt noch, ich hab hier ja schon davon erzählt. Aber am Wochenende hab ich schon mal einen kleinen Kurzurlaub gemacht und auch ein Beweisfoto davon, ätsch.


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Freitag, 7. August 2009

FFM - Frankfurter Formulierungen Minis (1): Der Frankfurter Berlusconi

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Ein Kunde betritt das Kiosk in der Glauburgstraße, das von einem Afrikaner geführt wird.
Kunde und Kioskbesitzer kennen sich offensichtlich, zumindest ist das zu hoffen, in Anbetracht des folgenden Dialogs:

Kunde: "Guude, wieder aus dem Urlaub zurück?"
Kioskbesitzer: "Ja." (lächelt schüchtern)
Kunde: "Wo warste denn?"
Kioskbesitzer "Ostsee."
Kunde: "Unn? War schön?"
Kioskbesitzer: "Ja, schönes Wetter."
Kunde: "Ja, sieht man, bist ja schön braun geworden!" (ha ha ha)
Kioskbesitzer: (raucht und lächelt schief)
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Sonntag, 2. August 2009

Überraschungen im Urlaub

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... kann man natürlich auch erleben, obwohl man sich gut vorbereitet hat:

Und was passiert dort, wenn sie geschlossen haben, so hinter verschlossenen Republiktüren?
Weiß das jemand?
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Samstag, 1. August 2009

Noch ne Empfehlung

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Während meine Wenigkeit, wie nicht nur im letzten Post gesagt bzw. geschrieben, amerikanische Musik mag, wenn auch keineswegs ausschließlich, hat mein Blognachbar bekannterweise eine Vorliebe für Musik aus dem Vereinigten Köngreich. Und er hat einen Artikel - Was ist Britpop? - darüber geschrieben, den ich an dieser Stelle empfehlen möchte. Er ist zwar ellenlang, und ja ja, das wirkt auf viele Leser abschreckend, aber haltet durch: Der Artikel ist sehr lesenswert und außerdem recht kurzweilig und schön geschrieben.

Außerdem bekommt Ihr ja bei mir zur Zeit nicht viel zu lesen, da ich ja im Zuge meiner übertriebenen Urlaubsvorbereitung meine Zeit selbst fürs Lesen brauche und nicht ins Schreiben investieren kann, und so sei Euch diese willkommene Abwechslung ans Herz gelegt.

Eure Penjelly
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