Samstag, 14. August 2010

getrennt

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Viele Leute haben kein Wort für den Warenabtrenner auf dem Band an der Supermarktkasse. Hatte ich bisher ehrlich gesagt auch nicht. Warenabtrenner ist irgendwie kein Wort, mehr eine Umschreibung.
Bestimmt gab es sogar mal eine dieser Wortfindungsausschreibungen, um ein hübsches Wort zu finden. Aber die funktionieren ohnehin nie, weil Sprache nun mal nicht entwickelt wird, sondern sich selbst entwickelt.
Wenn ich jetzt nach dem Ding neben dem Fließband greife, habe ich ein Wort im Kopf, das kürzlich vom Landesheimatverband Mecklenburg-Vorpommern zu einem der schönsten plattdeutschen Ausdrücke des Jahres 2009 gewählt wurde: Miendientje. Was so viel bedeutet wie "meins/deins", aber viel entzückender klingt.
Damit bin ich jetzt auch gerüstet für den anstehenden Urlaub in den nicht mehr ganz so neuen Bundesländern, den ich nun antrete und damit eine Blogpause einlege.

Bis bald, Eure Penjelly
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Montag, 9. August 2010

schlechter Einfluss

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Die US-Zeitschrift "Entertainment Weekly" hat die einflussreichsten Figuren der Popkulturen der vergangenen 20 Jahren gewählt. Interessant, was da so für Einflüsse zu Tage traten.


Platz 1 - Homer Simpson (faul und dumm)
Platz 2 - Harry Potter (hat Zauberkräfte)
Platz 3 - Hannibal Lector (!!!)
Platz 4 - Carrie Bradshaw (Schuhfetischistin und Fashionvictim)
Platz 5 - Spongebob (???)

Das sind also so die Einflüsse, die in den USA so wirken... In der Liste fand sich irgendwo weiter unten übrigens auch Gollum aus "Der Herr der Ringe". Mir ist allerdings nicht ganz klar, wofür er steht. Machtgier? Absturz? Styling? .

Dienstag, 3. August 2010

Hallo Herr Nachbar

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Gestern habe ich meinen neuen Nachbarn näher kennengelernt. Er kam durch die Wand. Plötzlich hatte Caleb von den Kings of Leon ein Loch im Kopf und als ich durch dieses Loch sah, blickte ich in die Nachbarwohnung. Schöne Tapete, dachte ich. Kurz darauf stand mein Nachbar neben mir und entschuldigte sich für die Löcher in Wand und Poster. Wir begutachteten den Schaden und mußten kichern. Woraufhin er mir die Hand reichte und meinte, dass wir uns bei der Gelegenheit ja mal vorstellen könnten. Da wir uns vor 2 oder 3 Monaten schon mal begegnet waren, hatte ich an dieser Stelle ein kleines Déjà-vu. Aber sei's drum. Im Vergleich zum Murmeltier kann es nachbarmäßig nur besser werden.
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