Samstag, 7. Juli 2012

In eigener Sache

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Liebe Leser,
da es an dieser Stelle derzeit leider nicht viel zu lesen gibt, möchte ich Euch auf eine nette kleine Anthologie aufmerksam machen, die gerade online erschienen ist, und zwar auf Buchbesprechung.de
Vielleicht habt Ihr einen Wiedererkennungseffekt.

Viel Spaß, Eure Penjelly

Donnerstag, 28. Juni 2012

Zuversicht sucks

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Bei jedem Spiel hab ich gezittert. Bei jedem Spiel hatte ich Zweifel.
Heute war ich zuversichtig. Hat sich nicht gelohnt.
Und ich kann nicht mal böse auf die Italiener sein. Was eine ungewohnte Situation ist. Es gab keine Schwalben, kein italienisches Getue, kein Unfair Play.
Gut, es gab einen Schiedsrichter mit eingeschränktem Gesichtsfeld oder eingeschränktem Regelwissen.
Aber es muss nicht auf Teufel komm raus ein Schuldiger gesucht werden. Zumindest kein "Externer".
Wir waren nicht gut. Basta. Pasta. Passt scho.



Dienstag, 15. Mai 2012

Negative Sprachassoziation Unterwegs


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Dieser bedauernswerte Fahrradhersteller...
Gegen so eine Verunglimpfung des Namens kann man nicht mal klagen.

Mit viel Pech schaffen Sympathisanten der braunen Terrorzelle sich bevorzugt Räder dieser Marke an, so dass es dem Hersteller ergeht wie Lonsdale.
Mit noch mehr Pech schaffen sich alle anderen (und das ist glücklicherweise die Mehrheit) bewußt kein NSU-Rad an, weil sie kein gutes Gefühl dabei haben, diesen Namen spazieren zu fahren.

Sollte man natürlich erst recht, um der negativen Besetzung gar keinen Raum zu geben.




NSU steht übrigens auch für Nabelschnurumschlingung.
Und da könnte es einen Zusammenhang geben. Möglicherweise hat das Gehirn oben genannter Sympathisanten, sofern vorhanden, bei der Geburt zu wenig Sauerstoff bekommen. Das würde einiges erklären.

Samstag, 14. April 2012

So, geschafft!

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65 Tage lang nicht gebloggt. Ist mir nicht leicht gefallen. Aber Opfer müssen gebracht werden und man muss sich auch mal beherrschen können. Disziplin ist alles.

Mal sehen, wie lange ich es das nächste Mal schaffe.
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Donnerstag, 9. Februar 2012

Stufenweise abnehmen

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Ich lebe ja nun seit kurzem nicht mehr in einem Single-Haushalt, sondern in einer sogenannten "nicht-ehelichen Gemeinschaft". Wenn man seine Haushalte zusammenlegt, treffen Gewohnheiten und eine Menge Inventar aufeinander. Das hat Vorteile. Zum Beispiel, dass nun immer Toffifee im Haus ist. Es hat auch Nachteile. Zum Beispiel, dass nun auch eine Personenwaage im Haus ist. Diese Kombination ist auf jeden Fall von Nachteil fürs Gemüt.
Vorteilhaft wären die geteilten Kosten. So habe ich gleich mal der GEZ gekündigt und ihnen die Teilnehmernummer meines Liebsten, mit dem ich nun einen gemeinsamen Haushalt gegründet habe, mitgeteilt. Aber Pustekuchen. Wenn man in einem Haushalt lebt, egal ob man ihn mit der Oma, dem Kind oder dem Partner teilt, es muss jeder für seine eigenen Geräte zahlen, sofern er ein gewisses Einkommen hat. So die Antwort der GEZ. Und in dem Ganzen ist kein Schlupfloch, ich hab es geprüft. Man kann zwar behaupten, dass alle Geräte dem anderen gehören - solange man jedoch der GEZ nicht glaubhaft versichern kann, dass man in der eigenen Wohnung permanent mit Ohrenstöpsel rumläuft, solange man auch nur hört, was aus einem Radio oder auch nur aus einem internetfähiger Rechner kommt, muss man zahlen. Man zahlt quasi für sein Hörvermögen bis man heiratet.

Vorteilhaft ist die Entledigung von Ballast. Eine Chance, die jeder Umzug bereit hält, die jedoch bei einem Zusammenzug ergriffen werden muss. (Was schon fast wieder ein Nachteil ist.) Man muss sich reduzieren, gnadenlos. Dabei gibt es verschiedene Schwierigkeitsstufen.
Stufe 1 ist einfach. Sie betrifft jene Dinge, die mehrfach vorliegen, ohne erkennbaren Qualitätsunterschied; zum Beispiel die doppelte "Big Lebowski"-DVD, die vier Schneebesen und die fünfzehn Netzkabel.
Stufe 2 erfordert schon eine genauere Prüfung von mehr oder weniger offensichtlichen Qualitätsunterschieden. Welche Laken sind schon etwas fadenscheinig, welches Besteck liegt besser in der Hand und welche der zwanzig Schraubenzieher sind Billigware und verlieren gegen die hochwertigen Produkte?
Stufe 3 ist kniffliger. Sie betrifft Subjekte einer Spezies, die so vermehrt auftreten, dass sie den Anschein einer unerlaubten Versammlung haben. Sie sind aber sehr divergent in Form, Farbe, Alter und Qualität und es müssen skrupellos Entlassungen aufgesprochen werden. Bei diesen Personalentscheidungen ist man sich nicht unbedingt einig. Was der eine für eine alte Gurke hält, hat dem anderen immer gute Dienste geleistet. Da müssen Entscheidungen langwierig ausdiskutiert werden, denn - was soll man bloß mit fünf Fernsehgeräten?
Stufe 4 ist zwar nicht ganz so knifflig, aber aufwändig. Sie betrifft Dinge, deren Notwendigkeit jeder für sich hinterfragen und derer sich dann ggf. entledigt werden muss, einfach weil nicht genug Platz da ist. Bücher, Klamotten, Schuhe, Geschirr und nicht zuletzt sinnloser, aber erinnerungsbehafteter Kleinkram. Beim Hinterfragen verliert man sich in Erinnerungen und so eben auch viel Zeit.

Mit Stufe 4 bin ich derzeit ganz gut beschäftigt. Was noch zu gut für den Müll ist, geht zu Oxfam oder wird über freecycle.de verschenkt. Einiges wandert in Flohmarktkisten, die sich inzwischen stapeln und aufs Frühjahr warten. Und dann habe ich noch was Neues probiert. Ich habe Bücher, deren Verkauf als Einzelnes bei ebay sinnlos oder zu aufwändig ist, als Paket an buecher.de verkauft. Dafür habe ich einen Bücher(!)-Gutschein über 25 Euro bekommen. Damit wäre gesichert, dass die Kette nicht durchbrochen wird und Stufe 4 eigentlich nie aufhört...
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Mittwoch, 1. Februar 2012

Quattro of Wursts

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Speisekarte des "Hahndorf Inn" in Hahndorf, South Australia.
Man beachte vor allem die deutsche Spezialität "Tom Yum".
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Freitag, 27. Januar 2012

chronische Apokalypse

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Einmal mehr bin ich froh, nicht bei Facebook zu sein.

Aber wenn ich es wäre, wer würde mich daran hindern oder mich dafür zur Rechenschaft ziehen, wenn ich meinen Lebenslauf ebenso stichhaltig offenbaren würde wie ein Kim Jong Il?
Man muss ja nicht gleich behaupten, elf Asse beim Golf gespielt zu haben.
Aber dass man jeden Sommer nach Molwanien (in das Land des schadhaften Lächelns) reist oder an der Stanislaw-Lem-Universität auf Amauropien studiert hat, das muss einem erstmal einer als falsche Angabe nachweisen.

Also, laßt der Fantasie freien Lauf (wenn Ihr müßt). Dann wird aus Facebook ganz schnell Fakebook. Aber wundert Euch nicht, wenn Ihr plötzlich seltsame Touristik- oder Fortbildungsangebote erhaltet.
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Freitag, 6. Januar 2012

12

Guten Tag und gutes neues Jahr allerseits,

meinen Vorsatz von letztem Januar für das Jahr 2011 kann ich gerade nochmal verwenden. Ich wollte ein Buch mehr lesen als 2010, habe es aber nur auf die gleiche Anzahl gebracht. D.h., ich nehme mir vor, 2012 mal 17 Bücher zu schaffen.
Vorsatz reloaded. Die Bücherliste 2011 findet ihr bei Interesse unten.

Wenn Ihr noch auf der Suche nach einem Vorsatz seid, hätte ich da was für Euch.
Einen Vorsatz für jeden Tag. Jeden Tag ein anderer. Und das, ohne ihn sich selbst ausdenken zu müssen. Und dabei noch die Welt ein bisschen schöner machen:
Doonited

Eine nette Angelegenheit, finde ich. Findet mich. Ich bin dabei.

Eure Penjelly




·        Rolf Lappert - Nach Hause schwimmen (01-2011)
·        William Boyd - Einfache Gewitter (02-2011)
·        Rose Tremain - Der weite Weg nach Hause (03-2011)
·        Lew Tolstoj - Die Kreuzersonate (03-2011)
·        Sofja Tolstaja - Eine Frage der Schuld (03-2011)
·        Cees Noooteboom - Leere umkreist von Land. Reisen in Australien (04-2011)
·        Robyn Lee Burrows - Wind über dem Fluss (04-2011)
·        Andreas Altmann - Im Land der Regenbogenschlange (05-2011)
·        Tommy Jaud - Hummeldumm (06-2011)
·        Corinne Maier - No Kid (06-2011)
·        Nicholas Shakespeare - In Tasmanien. (07-2011)
·        Katherine Scholes - Die Sturmfängerin (08-2011)
·        Ian McEwan - Solar (09-2011)
·        Boris Akunin - Die Moskauer Diva (10-2011)
·        Hartmut El Kurdi - Der Viktualien Araber (11-2011)
·        Hermann Scherer - Glückskinder (12-2011)
·        David Nicholls - Zwei an einem Tag (12-2011)