Freitag, 27. Januar 2012

chronische Apokalypse

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Einmal mehr bin ich froh, nicht bei Facebook zu sein.

Aber wenn ich es wäre, wer würde mich daran hindern oder mich dafür zur Rechenschaft ziehen, wenn ich meinen Lebenslauf ebenso stichhaltig offenbaren würde wie ein Kim Jong Il?
Man muss ja nicht gleich behaupten, elf Asse beim Golf gespielt zu haben.
Aber dass man jeden Sommer nach Molwanien (in das Land des schadhaften Lächelns) reist oder an der Stanislaw-Lem-Universität auf Amauropien studiert hat, das muss einem erstmal einer als falsche Angabe nachweisen.

Also, laßt der Fantasie freien Lauf (wenn Ihr müßt). Dann wird aus Facebook ganz schnell Fakebook. Aber wundert Euch nicht, wenn Ihr plötzlich seltsame Touristik- oder Fortbildungsangebote erhaltet.
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