Montag, 23. Juni 2008

Hü hüpf


Der Wissenschaft ist es gelungen, zum ersten Mal einen Eisprung zu fotografieren. Genaugenommen: einem Wissenschaftler, einem Belgier.

Nun bin ich fotografischer Dokumentation alles andere als abgeneigt und auch ein Eisprung ist eine ganz lustige Sache. Schon das Wort klingt lustig: Eisprung. Außerdem sehen aufgrund von lebenserhaltenden Maßnahmen der Natur Frauen rund um den Eisprung rundum besser aus, sind in rundum guter Stimmung und haben vor dem Eisprung auch mehr Lust auf... Sie haben mehr Lust. Punkt.

Wirklich lustig sieht das besagte Foto allerdings nicht aus. Nix für Leute mit niedriger Ekelschwelle, alle anderen dürfen den Sprung (eieiei) wagen:
Hü hüpf!

Sonntag, 22. Juni 2008

Wie schade


Leider, leider darf man in schraddeligen, stinkigen, von Abgasen verpesteten Tiefgaragen nicht in Beton-Atmo gemütlich eine rauchen....

Deshalb parkt Lorenzo draußen.

Mittwoch, 18. Juni 2008

Und was ist mit Tee?


Wenn man seine Tage krank zuhause verbringt, wie das bei mir gerade der Fall ist, so hat man doch irgendwie das Verlangen, sich wenigstens in einer Form nützlich zu machen und das zu erledigen, wozu man sich sonst nie die Zeit nimmt: den Wasserkocher mit Essig zu reinigen und mal wieder dem Kalk Herr, bzw. Frau zu werden.


Hab ich also heut gemacht, meinen Wasserkocher gereinigt. Hat auch richtig gut funktioniert. Es waren hinterher eindeutig wieder die tauchsiederartigen Windungen am Boden des Gefäßes zu erkennen, wo zuvor ein Klumpen war. Diese "tauchsiederartigen Windungen" heißen übrigens nicht Brennstäbe, wie man immer versucht ist zu sagen. Brennstäbe gibt es im Kraftwerk, nicht im Wasserkocher. Da heißen die Dinger "gewendelter Heizdraht". Das mal am Rande.

Probleme mit meinem frisch gereinigten Wasserkocher gab es erst, als ich Wasser kochen wollte. Da hat dann doch nix mehr richtig gut funktioniert. Was doof ist, wenn man ohnehin totaler Teetrinker ist (Ausdruck nur wegen der Alliteration). Was noch doofer ist, wenn man eben krank ist. Denn bei vielen Krankheiten hilft Teetrinken.

Glücklicherweise ist das Küchenfachgeschäft meines Vertrauens um die Eck und ich konnte mich gleich wieder ausrüsten. Tee gab's aber noch keinen. Denn man muss ja das erstgekochte Wasser des neuen Wasserkochers immer wegschütten. Und das macht man freiwillig, weil Wasserkocher am Anfang immer stinken. Zumal mein Neuer aus Edelstahl ist, ohne gewendelten Heizdraht sondern mit beheizter Bodenplatte. Der stinkt!!! Habe die ersten drei Portionen Heißwasser weggeschüttet, weil ich mir keinen Earl Grey mit feiner Bodenplatten-Note statt feiner Bergamotte-Note vorstellen wollte.

Aber ich bin ja krank und zuhause, ich hab Zeit, Wasserkocher, ich hab Zeit....

Dienstag, 17. Juni 2008

Als PR-Frau war ich noch nie zu gebrauchen


Wenn frau total witzige, originelle, innovative T-Shirts für den "Fußball-Event" EM sucht, um mit dem Public-Viewing-Outfit gebührend stylish Eindruck zu machen (welchen sei mal dahin gestellt), wird sie unter unten folgendem Link fündig.


Noch nie dagewesene, zum Schreien komische Aufdrucke sind auf den T-Shirts.
Um sich zum Beispiel zu seinem Lieblingsspieler zu bekennen, kann man folgenden Spruch auf der Brust spazieren tragen:
A Lahm!!
Frings verleiht mir wings
Lehfrau
Prinzessin Poldi

Neutralen Firlefanz gibt's ebenfalls mit Fußballerina oder Soccerbabe.
Natürlich alles in den überraschenden Farben rosa, weiß oder schwarz.
Geschmackssache.

Dazu ergeben sich viele Fragen, die beginnen mit "Welche Frauen...?" und "Welche Männer...?".
Aber diese Fragen würden nur in diesselbe Klischeekerbe schlagen wie diese Kollektion.


Nach der EM auf Ebay, heute hier.

Montag, 16. Juni 2008

subtile Schilder

Diesem in Österreich üblichen (von mir modisch etwas aufgemotzten) Schild nach zu urteilen, müßten die Spieler in Österreich, wenn sie mit jeweils einem Kind an der Hand den Platz betreten, auch jeweils einen Hut tragen. (Der Fahrradflug über den Köpfen darf unbeachtet bleiben.) In Deutschland sehen die Schilder ganz anders aus, sie zeigen nämlich das andere Geschlecht, das dem Kinde die Hand reicht. Man könnte sagen: Wohlweislich, denn die Österreicher haben ja mit der Konstellation Mann-Kind in letzter Zeit nicht sehr gute Erfahrungen gemacht. Das hiesige Schild ist aber vielmehr schon eine Vorbereitung auf die Frauenfußball-WM, die 2011 in Deutschland stattfinden wird. Da stellt sich jedoch die Frage: Wird etwa im Röckchen gespielt?

Ich glaub jetzt hab ich mich verzettelt.

Samstag, 14. Juni 2008

Clueso Walton

Ich möchte heute mal erwähnen - einfach nur so - dass Clueso eine frappierende Ähnlichkeit mit John Boy Walton hat. Er ist doch quasi dessen Reinkarnation! Ich seh da "keinen Zentimeter" Unterschied.
Gut, das Muttermal ist ein wenig verrutscht....


Gute Nacht, Clueso-Boy.

Donnerstag, 12. Juni 2008

die Abwehr...

Hier sitze ich nun, die Füße im Fußbad (kalt) um meinen Kreislauf in Schwung zu bringen, am Ellenbogen die Elektroden des TENS-Geräts um meinen Tennisarm (vielmehr Tastaturarm) zu stimulieren, eine Wärmflasche auf dem Bauch gegen die Magenschmerzen (die durch das Spiel der Deutschen noch schlimmer wurden) und wirke ein wenig dem Verschleiß entgegen, den das Alter so mit sich bringt. Ein Kampf gegen die Zeit!
Nur meinem Zahn kann ich nicht helfen, der muss allein klar kommen. Der juckt. Jaaa, der Zahn juckt. Für die die sich noch erinnern können: Er juckt wie ein Milchzahn, der bald ausfällt.
Laut Zahnarzt aber juckt er "vor Heilung", weil nach der OP, die er vor über 2 Monaten durchstehen mußte (also mein Zahn, nicht der Zahnarzt, obwohl... der auch, denn ich werde auf dem Zahnarztsessel ja ab und zu handgreiflich), weil nach dieser OP sich nun die Nervenenden versuchen zu finden. Ein Wort mit dem ich fremdele: "Nervenenden". Sieht aus wie "Nervenden" und in der Tat nerven diese Nervenenden auch ganz schön mit ihrem Gejucke. Denn hat schon mal jemand versucht, sich am Zahn zu kratzen? Keine Chance. Erst recht nicht, wenn das Gefühl noch nicht zurück ist - weshalb ja die Nervenenden nacheinander suchen, die wurden bei der OP schmerzlich voneinander getrennt, vielmehr waren sie da noch keine Enden, sondern haben an einem Strang gezogen. Vielleicht sollte ich mal Licht machen, ist ja so dunkel im Mund (Kalauer 1). Ich hoffe sie finden sich bald, denn "Bitte melde Dich" gibt's ja nicht mehr, oder? (Kalauer 2). Einen dritten Kalauer gibt's jetzt nicht mehr, das wäre zu schlecht. Wobei ich mich damit ganz solidarisch zur Nationalmannschaft hinsichtlich des heutigen Spiels verhalten würde.

Montag, 9. Juni 2008

Unter den Unwissenden ist der Kartenleger König

In dieser seriös-spirituellen Niederlassung habe ich mir zuverlässig vorhersagen lassen, wer Europameister wird.

Es ist - tatatata - ENGLAND.

Freitag, 6. Juni 2008

das eigentliche Problem


Dieses Schild ist doch eigentlich angebracht worden, um das Haus zusammen zu halten!

Donnerstag, 5. Juni 2008

outta sleep

3:40 Uhr heute nacht: laute Murmeltiermusik. In diesem Fall kann ich sie als Westcoast-Hip-Hop identifizieren. Was die Sache nicht besser macht. Erst versuche ich es mit Ohrenstöpsel, aber die helfen nicht gegen die Bassschwingungen. Also begebe ich mich wieder vor die Höhle des Murmeltiers. Auf mein Klingeln hin wird schon gar nicht mehr geöffnet. Die Musik ist mit einem Mal aus und ein Rufen von drinnen verspricht Ruhe.
Kurz darauf liege ich wieder in meinem Bett: Wach. Meine Denkmaschine ist aktiviert und war wohl durch die nächtliche Aktion ein wenig zu lange am Laufen um sofort wieder in den Schlafmodus wechseln zu können. Es dauert eine Stunde, bis sie wieder dazu bereit ist.

Warum wird Herr Nachbar seiner Benennung nicht mal gerecht und murmelt einfach leise vor sich hin?

Montag, 2. Juni 2008

Und täglich dröhnt das Murmeltier

Ich gebe zu Protokoll: Dass ich meinen Nachbarn scherzhaft mit einem Murmeltier verglichen habe, ist eine ernste Sache. Da ist nämlich was dran.

Ich Fuchs zähle mal eins und eins zusammen:
1) ich bin im November eingezogen
2) seit knapp zwei Wochen sind drüben - wie soll ich sagen - Geräusche
und heraus bei der Rechnung kommt:
Mein Nachbar ist aus dem Winterschlaf erwacht.

Obwohl mein Nachbar schon vor mir neben mir, also meiner Wohnung, gewohnt hat, macht er sich jetzt erst bemerkbar - und das mit mir unbekannter Musik. Vielleicht Murmeltiermusik. Erst hört man Gesang, der eher in Rufen in einer mir fremden Sprache besteht und durch die Wand wabert und dann folgen fette Beats, Gong- oder Trommelschläge, die das Laminat zum Schwingen bringen. Klingt seltsam und das oft bis halb eins abends, äh nachts. Da ich da häufig noch wach bin, hab ich das erstmal so hingenommen. Bin ja musikinteressiert und tierlieb.

Aber dann saß ich neulich um genau 5:50 Uhr morgens (!) schlagartig aufrecht im Bett, geweckt von diesem Rufen und Bummern. Und um 5:51 Uhr stand ich zerzauselt vor der Tür zur Murmeltierhöhle, die sich auf mein Klingeln hin zögernd öffnete. Ich sagte nichts, rieb mir nur verschlafen in einem Auge. Murmeltiermusiknachbar verstand auch so und versprach sofortiges Beheben der Störung und ich schlurfte nickend und grunzend zurück in mein Nest.

Um zu verifizieren, ob es sich bei meinem Nachbar wirklich um ein Murmeltier handelt, werde ich mal auf seine Linie achten, denn es heißt:
"Für die lange Ruhezeit des Winterschlafs fressen Murmeltiere sich während der kurzen Sommermonate große Fettreserven an."