Mittwoch, 28. Juli 2010

Ur-Ahn

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Na, wenn das mal nicht der Ur-Großpapa vom iPod ist...

Braun Taschenradio von 1958, designed by Dieter Rams

Nicht mehr lange zu bestaunen in der Ausstellung "Less or More" im MAK.
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Montag, 26. Juli 2010

schmierig

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Dass der Chef von BP bei seinem Rücktritt rund 14 Millionen Euro Abfindung bekommen könnte, ist ja wohl hoffentlich eine Zeitungsente!
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Donnerstag, 22. Juli 2010

mobile movies

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Kürzlich war ich im Rahmen der Kinowoche „Kino an ungewöhnlichen Orten“, die das Frankfurter Filmmuseum veranstaltet, im Museum.
Und zwar im zweitgrößten Naturkundemuseums Deutschlands, dem Senckenbergmuseum. Gezeigt wurde zwischen all den Dinosaurier-Skeletten Jurassic Park.
Der Film war nicht meine erste Wahl, aber die anderen Veranstaltungen dieser netten Film-Serie waren schon wenige Stunden nach Vorverkaufsbeginn ausverkauft. War aber eine schöne Idee und natürlich sehr passend. Ähnlich wie letztes Jahr die Aufführung von Hitchcocks Die Vögel im Vogelhaus des Frankfurter Zoos.

Beide Filme habe ich bereits zig Mal gesehen und trotzdem muss ich über beide Filme immer noch schmunzeln. Bei Die Vögel sind es die archaischen Effekte, die einen belustigen können: Tipi Hedren schreiend hinter einer Schwimmbad-Glaswand mit aufgeklebten schwarzen Vogelsilhouetten. Bei Jurassic Park, sind es die anspruchslosen Dialoge. (Siehe Beispiele weiter unten.)

Ich bin schon sehr gespannt auf die nächste Reihe.
Vorschlagen würde ich Speed, gezeigt in einem Bus während dieser durch die Stadt fährt, Der kleine Horrorladen im Palmengarten oder Anatomie in der Pathologie des Universitätsklinikum
s.

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Dr. Grant (im Kontrollraum) ruft im Bunker an.

Dr. Hammond nimmt ab: „Ja?“

Dr. Grant: „Dr. Hammond! Die Telefone funktionieren wieder!“

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Lex (kleines Mädchen, sehr beunruhigt): „Lassen Sie mich nicht allein!“

Dr. Grant: „Ich werde Dich nicht allein lassen, versprochen. Warte hier.“

(Dr. Grant ab)

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Mittwoch, 21. Juli 2010

Hingucker

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Männer in Espandrilles - dass es sowas (noch) gibt!
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Dienstag, 13. Juli 2010

Einem ganzen Dorf eine Bause aufgebunden

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Gestrige Pressestimme zur bäuerlichen Traumhochzeit:
"Und wenn Josef und Narumol nicht den Quotentod gestorben sind, wird RTL weiter MIttel und Wege finden, ihr Landwirt-Leben auszuschlachten. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an dem das 'Kult-Paar der 5. Bauer-sucht-Frau-Staffel' es bitterlich bereuen wird, sich nciht im Urlaub, sondern im deutschen Fernsehen kennengelernt zu haben. So ein Leben im Ramsch-Rampenlicht macht fick und fertig." (Tagesspiegel)

Und da fiel es mir wie Heu aus dem Haar: Das Ganze ist ein Fake!
Aber nicht etwa von RTL, sondern von Josef und Narumol.
Die haben sich nämlich tatsächlich im Urlaub kennengelernt und dachten sich dann: Wie siehtn das aus, wenn der Josef plötzlich ausm Urlaub mit einer Thailänderin zurückkehrt? In so einem kleinen Dorf und vor allem in Bayern wird ja doch viel gemunkelt.
Also haben sie verabredet, dass Josef sich bei "Bauer sucht Frau" bewirbt und Narumol dann die Glückliche wird. So würde Josef im Dorf nicht schief angeguckt und ganz nebenbei würde man mit der Ausschlachtung der Romanze durch RTL sicher noch ein bisschen was verdienen.

Am Abend vor ihrer Heimreise saßen die beiden dann zusammen und haben sich noch ein paar Unterhaltungskracher für die Sendung ausgedacht.

Josef (bauernschlau): "Am besten Du redest dann a bisserl komisch, das macht a Gaudi, so Mißverständnisse sind ja immer lustig, gell?"
Narumol (kichert): "Du meinst, mehr Thai-Deutsch als Kieler Dialekt? Okee, dat kann iss."
Josef: "Und als Spitznamen geben wir Dir Miau, so machen die Katzen in Bayern."
Narumol (kichert): "In Kiel auch. Wenn dat pat zu mir, dann ich Miau."
Josef: "Ich servier dir dann a Glaserl Milch, weil ich bin ja a Milchbauer, und Du mußt dann sagen, dass Du des gar net vertragen duast."
Narumol: "Ja, ich dann kann nisst Milch tinken. Das lustig, weil Du ein Milssbauer biss."
Josef: "Ja, Zapperlott, das wird a Spaß."
Narumol: "Saparot? So heiß auf Thai Ananasss."
Josef: "Ja, Zapperlott!"

Haha, so lachten die beiden dann in Erwartung der Zukunft und über RTL, schlürften ihren Cocktail, fuhren heim, sie nach Kiel und er nach Bayern, und trafen sich schließlich dann vor den Kameras wieder. Das Ergebnis lief gestern abend im Fernsehen.
Josef und Narumol kamen aus dem Kichern nicht mehr raus...

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Montag, 12. Juli 2010

de nederlandse nederlaag

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Tja, was ich manchmal so träume... Da war wohl der Wunsch der Vater des Traumes (total ungewöhnlich sowas!). Ein Wunschtraum sozusagen. Ich hätte einfach gern das Tippspiel gewonnen und das hätte ich nur noch mit einem Sieg der Niederlande geschafft. Blöder Tintenfisch.
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Sonntag, 11. Juli 2010

tintenhirn(e)

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In 13 Minuten geht es los, das WM-Finale Spanien gegen Niederlande. Krake Paul hat seine Voraussagung getroffen. Ich habe heute nacht von ihm geträumt. Wir haben uns ganz gut verstanden und er hat mir verraten, dass er tatsächlich die Siege voraussehen kann. Dass er aber bei der Vorhersage des spanischen Finalsiegs bewußt gelogen habe.
Weil er die ganze Zeit nämlich zuverlässig beim Siege orakeln war, wähnen die Spanier sich nun ihres Triumphes sicher. Eigentlich gewinnen aber die Holländer. Die Niederlage wird Spanien vollkommen überraschen und doppelt schmerzen - und das ist Pauls Absicht. Vendetta für all die Brüder und Schwestern, die in spanischen Suppen oder Ragouts gelandet sind!

Und jetzt viel Spaß beim Spiel
Hup Holland hup!
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Freitag, 9. Juli 2010

Merkwürdige Kollegen

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Stehe in der Teeküche und nehme mir gerade ein Stück Schokolade aus dem Kühlschrank, als eine Kollegin dazukommt, um eine Flasche kaltzustellen. Ich frage: „Stück Schokolade?“ und halte ihr die Tafel hin. Daraufhin sie: „Nee, ich mag doch nichts Süßes!“ Sprichts und legt ihre Cola in den Kühlschrank.

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Donnerstag, 8. Juli 2010

Naja...

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...gewonnen haben wir trotzdem.
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Mittwoch, 7. Juli 2010

es geht um Respekt

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Die internationale Presse liebt uns. Nachdem vor vier Jahren insbesondere das Land als Gastgeber einen guten Eindruck hinterließ, ist es dieses Mal das deutsche Team bzw. der deutsche Fußball.

Mit dem „intelligenten Spiel“ (Clarin, Argentinien) der „kunstvollen Fußballwalze“, der „cleveren Truppe“ (Blick, Schweiz), dem „größten Favorit“, der „zielstrebig, geschmeidig und schnell“ ist (Lance!, Brasilien), den „effizientesten Fußball dieser WM“ spielt (Folha de Sao Paulo), ein „Meisterstück“ abliefert (Daily Mirror), das „glanzvoll“ und „brilliant“ ist (Daily Mail) und von „unwiderstehlichem Fortschritt“ und „nicht vorstellbarer Leistung“ zeugt (The Guardian) erlebte man einen „kollektiven Triumph“ (El Pais) des „deutschen Spaßfußballs“ (Kurier, Österreich).

Sie sind eine Freude, diese Zeilen.

Die Stimmung im eigenen Land fand ich persönlich vor vier Jahren besser. Zwar gibt es dieses Male mehr Fanartikel, aber damals stand doch mehr die frische Geeintheit der plötzlichen Beflaggung und die Harmonie im Land im Vordergrund.

Vielleicht aber bin ich auch einfach traumatisiert, nachdem ich neulich mit dem Fahrrad die Straße kreuzte und ein links, rechts und oben, kurzum: rundherum geschmücktes Auto mit schwarz-rot-goldener Kühlerhaube höflich anhielt, um mich kreuzen zu lassen und ich mich anschließend umdrehte, um ebenso höflich ein Lächeln und Danke zu entgegnen, stattdessen aber schneller als ich genau das vermochte, von einer wie Brot dummen, jugendlichen Blondine, die sich aus dem Beifahrerfenster lehnte, mit Kippe im Mund angeblafft wurde mit den Worten: „Kannst Dich ruhig mal bedanken, Du Futt!“

Da kann ich nur sagen: "Das ist Harmonie, Du Arschloch." (aus Stromberg, Staffel 3, Episode 5)

Hoffen wir mal, dass wir morgen in den Zeitungen wieder etwas Schönes lesen können. Und hoffen wir mal, dass dumme, aggressive Jugendliche in der Minderheit sind.

Hier noch ein kleines Schmankerl, direkt aus Frankreich (wo mein Chef gerade im Urlaub weilt und sich trotzdem die Mühe macht, mich mit solchen Bildern zu erheitern):


Dienstag, 6. Juli 2010

Kinder der Nacht im Urlaub

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Gestern abend nach dem sehr schönen, sehr kraftvollen Konzert von Broken Social Scene eilte ich um 0:03 Uhr zur U-Bahn hinab, die um 0:05 Uhr fahren sollte. Ein Blick auf die Anzeige überm Bahnsteig verriet mir jedoch, dass es noch 13 Minuten bis zur Abfahrt der nächsten U-Bahn sein sollten.
Nun wissen wir ja alle aus
schlechter Erfahrung, dass man diesen Anzeigen nicht trauen sollte, da auch angezeigte 2 Minuten sich durchaus mal auf realistische 5 Minuten ausdehnen können. Wir wissen aber auch aus guter Erfahrung, dass man diesen Anzeigen nicht trauen sollte, da angezeigte 15 Minuten auch durchaus mal eine 1 Minute darauf einfahrende U-Bahn unterschlagen können.
In der Hoffnung auf letzteres warf ich einen Blick auf den Fahrplanaushang. Dort stand geschrieben, dass die U-Bahn um 0:05 Uhr nicht in den Sommerferien fährt.
Ja, klar, denke ich. Weil während der Sommerferien ja die Massen an Kindern, die sonst nachts mit der U-Bahn fahren, alle verreist sind!
Dann bin ich gelaufen und hatte noch Musik im Ohr. Schöne Musik.