Mittwoch, 31. März 2010

Penjelly: "Ich war das erste Mal in London und es war toll."

.
Frankfurt hat mich wieder. Und obwohl ich Lokalpatriot bin, hat London im Sturm mein Herz erobert und ein Stück davon da behalten. Muss ich wohl bald mal wieder hin und es besuchen.
Hab dort auch sonst noch viel zu sehen und zu machen. Eine ganz Woche war eine gute Weile - kann man aber jederzeit wiederholen. Soviel Geschichte und Tradition und Zeitgeist und und und- herrlich!

Was ich besser erwartet hätte: Das Wetter. Man sagte mir, in London sei es nicht so schlimm verregnet wie im Rest von England. Mag sein, aber mir hat's gereicht. Denn selbst wenn es nicht regnet, ist es immer klamm. Für die Frisur eine Katastrophe! Mein Pony kringelt sich dann immer so scheußlich. War aber kalt genug, um Mütze zu tragen, also egal. Die Engländer selbst trugen allerdings bereits bauchfrei und Flip-Flops. Und ich kam mir verweichlicht vor.

Was ich schlechter (und teurer) erwartet hätte: Das Essen. Wir haben immer gut gegessen, wenn auch nicht englisch, sondern indisch, persisch, italienisch oder viatnamesisch, und es war immer erschwinglich und sehr lecker. Ich kann Londonreisenden hier nur Queensway ans Herz legen.

Was andere erwartet haben: Dass ich mehr shoppe. Aber es gibt ja inzwischen sowieso überall die gleichen Läden mit dem gleichen Angebot und das ist zur Zeit sehr schlecht. Dieser abgehalfterte "Sarah Kay war eine Schlampe*"-Look gepaart mit dem Schlimmsten der 80er läßt nicht meine Kreditkarte glühen.

Bester Kauf: 2 CDs. Das aktuelle, entzückende Album von Madness (für schlappe 5 Pfund), das gute Laune macht. Und das ebenfalls sehr ansprechende Album des Bombay Bicycle Clubs mit dem schönen Ohrwurm "Always like this".

Enjoy.


*Schlampe im Sinne des jugendsprachlich positiv besetzten bitch.
.

Sonntag, 21. März 2010

Freitag, 19. März 2010

Pa(ste)tenschaft

.
Gerade im Archiv gefunden, wollte ich Euch nicht vorenthalten. Ein kleiner Schnappschuss aus dem Botanischen Garten in Berlin:

.

Dienstag, 16. März 2010

Welthits auf der Panflöte und in Englisch

.
Kürzlich studierte ich beim Warten auf die U-Bahn in der U-Bahn-Station wieder mal die Plakatwände. Dabei stach mir Folgendes ins Auge:
Daniela de Santos - Welthits auf der Kristall-Panflöte. Ein 2-stündiges Konzertprogramm.
Respekt. Ehrlich. Nicht dass ich mir sowas anhören würde, aber: Respekt. Zwei Stunden! Diese Vorstellung fand ich so imposant, dass ich die 2 Minuten bis zum Eintreffen der U-Bahn das Blasen einer Panflöte angetäuscht habe und sich erwartungsgemäß innerhalb dieser Zeit schon die ersten Krampferscheinungen im Oberkiefer bemerkbar machten. Zwei Stunden panflöten - das ist bemerkenswert.
Kaum zuhause habe ich die Dame im Internet recherchiert und dieses Bild von Ihr und einem Herren gefunden, der offenbar auch ein paar Probleme mit seinem Kiefer hat, seiner Aussprache nach zu urteilen. Vielleicht gab er kurz vor seiner nun weit bekannten Rede in Englisch (?) auch ein zweistündiges Konzertprogramm mit der Panflöte, das könnte einiges erklären.

Freitag, 5. März 2010

Strumpfhalter gesucht

.
Neulich betrat ich das Sanitätshaus Raab (ja, ich gehe bereits in Sanitätshäuser) und wurde von drei netten älteren Damen freundlich begrüßt, die hinter der Ladentheke standen und schnatterten, da sie gerade offensichtlich nicht allzu beschäftigt waren. Was sie für mich tun könnten flöteten sie.
"Ich hätte gerne Kniegelenkwärmer, die nicht rutschen." Die drei Damen lachten auf, als hätte ich einen Witz machen wollen, so dass ich irritiert mitlachte und meinte, ich würde das ganz ernst meinen. Daraufhin zeigte man mir den Bestand, ich wählte die aus, die mir am ehesten nicht zu rutschen schienen, zahlte viel Geld dafür und stellte schon am ersten Tragetag fest, dass die Dinger wieder zu Stulpen wurden.

Kniegelenkwärmer lindern Kniearthrose bei Kälte glücklicherweise ganz ordentlich und da der Winter sich ja immer noch nicht geschlagen gibt, werde ich weiterhin dieses leichte Angorakratzen in der Kniekehle spüren. Nur:
Eigentlich hatte ich gehofft, ich würde welche finden, die so ein Anti-Rutsch-Gummi an der Innenseite haben wie halterlose Strümpfe. Aber Fehlanzeige. Wäre eine tolle Innovation für den Sanitätsbedarfmarkt. Möglich wären auch Kniegelenkwärmer-Strapse. Bloß bitte nicht alles weiterhin in seniorenbeige. Auch in der Farbwahl ist auf dem Sanitätsbedarfmarkt noch enorm Potential. Man muss ja auch mal bedenken, dass die nun alternden Generationen weniger dezent sind und mit ihrer Tendenz gemeinsam altern. Da muss man das Angebot nach der Nachfrage richten. Vielleicht besuche ich mal eine Sanitätsbedarfsmesse und verbreite dieses Anliegen. Dann gibt es bald grüne Gelenkwärmer, pinkfarbene Prothesen und knackige Kompressionsstrümpfe mit wahlweise Ringeln, Karos oder Punkten.
Ihr werdet mir später mal noch alle dankbar sein.
.

Donnerstag, 4. März 2010

pfundig

.
Hab ich aus aktuellem Anlass heute von einem mitfühlenden Blogleser geschickt bekommen:
http://www.suessesundsaures.net/cartoons/barth

Schöne neue Maßeinheiten. Noch besser aber gefällt mir, dass
just bevor ich einen Kurzurlaub in London zu verbringen gedenke, das Pfund in den Keller sackt. Da bin ich gerade mal ganz egoistisch, denn so kostet dort ein ganz normales Gericht in einer unspektakulären Gaststätte statt umgerechnet 25 Euro nur noch 17 Euro. Was für ein Schnapp.

Es.



Mittwoch, 3. März 2010

noch mehr...

.
... Dinge, die mir nicht gefallen:

- wie Jay-Z und Alicia Keys am Ende ihres Videos zu "Empire State of Mind" rumposen (obwohl ich gestehen muss, dass ich das Lied selbst ganz apart finde, liegt wahrscheinlich an der Affinität zur Stadt)

- dass Kesha, generelles Bitch-Image hin oder her, sich nahezu behindert anhören muss in ihrem Sprechgesang bei "Tik Tok", weil sie betrunken (=cool) wirken will, diese Eintagsfliege

- dass sich Lieder die man nicht leiden kann, wie etwa ich Aura Diones einfältiges "I will love you monday", sich besonders als Ohrwurm, vielmehr Ohrschlagbohrer ins Hirn drängen

- dass viel zu viele Leute Mario Barth, der gerade einen 2.Teil von "Deutsch - Frau" (wie innovativ) auf den Markt geworfen hat, gut finden, obwohl er immer noch und immer wieder nur Klischees ausschlachtet und wahrlich die Bild-Zeitung unter den Comedians ist (aber es lesen ja nun mal auch viele Leute die Bildzeitung).

Jedoch nun, da endlich der Frühling kommt, ficht mich das immer weniger an.
(Positiver Schlusssatz speziell für Saschomat)
.